Hauptversammlung der IBS AG beschließt erneute Dividendenzahlung
Die IBS AG strebt an, auch zukünftig in Abhängigkeit vom Geschäftsergebnis eine Dividende zu zahlen.
Höhr-Grenzhausen, 25. Juni 2010 +++ Im Rahmen der Hauptversammlung der IBS AG (WKN 622840 / ISIN DE0006228406) haben die Aktionäre dem Dividendenvorschlag der Verwaltung zugestimmt. Auch für das Geschäftsjahr 2009 wird eine Dividende in Höhe von 0,10 Euro je Aktie ausgeschüttet. Auf Grundlage der 6.731.478 dividendenberechtigten Aktien entspricht eine Dividende von 0,10 Euro einem Ausschüttungsvolumen von 673.147,80 Euro. Bei einem Bilanzgewinn 2009 von 3.449.677,69 Euro ergibt sich ein Vortrag auf neue Rechnung von 2.776.529,89 Euro.
Die IBS Aktionäre erzielen mit der Dividende auf der Basis des aktuellen Aktienkurses von 3,19 Euro eine Rendite von gut 3 Prozent. Die Dividende wird nach der Beschlussfassung der Hauptversammlung voraussichtlich am 28. Juni 2010 ausgezahlt. Die IBS AG strebt an, auch zukünftig in Abhängigkeit vom Geschäftsergebnis eine Dividende zu zahlen.
An der zehnten ordentlichen Hauptversammlung in Höhr-Grenzhausen haben rund 30 Aktionäre teilgenommen. Die Präsenz des stimmberechtigten Grundkapitals betrug 59,70 Prozent. Alle neun abstimmungspflichtigen Tagesordnungspunkte wurden mit deutlicher Mehrheit der Stimmen angenommen. Vorstand und Aufsichtsrat wurden nahezu einstimmig entlastet.
Außerdem stimmten 100 Prozent der Aktionäre für Satzungsänderungen zur Anpassung an ein neues Gesetz zur Flexibilisierung des Abstimmungsverfahrens in der Hauptversammlung sowie zur Bereinigung der Satzung. Das Gesetz zur Umsetzung der Aktionärsrechterichtlinie (ARUG) führt zu Änderungen des Aktiengesetzes hinsichtlich der Ausübung von Aktionärsrechten in der Hauptversammlung. Unter anderem wird die Möglichkeit zur Briefwahl eröffnet. Die Entscheidungsbefugnis über die Nutzung dieser Möglichkeit wurde nunmehr dem Vorstand übertragen. Zugleich wurden auch die Satzungsregelungen zur Anmeldefrist, zur Leitung der Hauptversammlung und zum Vollmachtsverfahren angepasst sowie der Satzungstext soweit dieses zur Vereinfachung erforderlich war angepasst.
Mit 99.68 Prozent haben die Aktionäre der IBS AG außerdem dem Vorstand erneut die Ermächtigung erteilt, nunmehr bis zum 24. Juni 2015 IBS Aktien bis zu 10 Prozent des derzeitigen Grundkapitals der Gesellschaft zu erwerben. Seit der Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien in der Hauptversammlung 2008 setzte die IBS AG fünf Aktienrückkaufprogramme um und konnte dabei rund 2,2 Prozent des Grundkapitals zurückkaufen. Zum 25.06.2010 hält die IBS AG 151.587 eigene Anteile.
99,65 Prozent des anwesenden stimmberechtigten Grundkapitals stimmten für die Aufhebung des bestehenden genehmigten Kapitals sowie die Schaffung eines neuen genehmigten Kapitals („Genehmigtes Kapital 2010“) und die entsprechende Satzungsänderung.
Des Weiteren stimmten für die Aufhebung einzelner bestehender bedingter Kapitale und die entsprechenden Satzungsänderungen 99,91 Prozent der Aktionäre.
Darüber hinaus haben die Aktionäre mit 99,87 Prozent die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mergenthaler Allee 3-5, 65760 Eschborn, Germany zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2010 bestellt.
Die IBS AG konnte das vergangene Geschäftsjahr profitabel abschließen und das trotz der schwachen gesamtwirtschaftlichen Situation in 2009. Erfreulich war auch der hohe Auftragsbestand von 11,14 Mio. Euro aus dem Projekt- und Wartungsgeschäft zum Ende 2009. Für 2010 beurteilen führende Marktforschungsinstitute die Entwicklung der Märkte für Software und IT-Dienstleistungen wieder positiver – dieser Einschätzung schloss sich der Vorstand an und sieht die Entwicklung des Geschäftsjahres 2010 moderat positiv.
Über die IBS AG
Die IBS AG zählt zu den führenden Anbietern von unternehmensübergreifenden Standardsoftwaresystemen und Beratungsdienstleistungen für das industrielle Qualitäts-, Produktions, Traceability- und Compliance-Management. Entsprechend der Unternehmensphilosophie „The Productivity Advantage“ steigern die Best Practice Lösungen der IBS AG nachhaltig die Produktivität von Unternehmen. Dabei erfährt der IBS Kunde, in jeder Projektphase und auch darüber hinaus, die kompetente Unterstützung durch ein Team erfahrener Consultants und Spezialisten. Die IBS AG wurde 1982 gegründet und beschäftigt in Europa sowie den USA über rund 200 Mitarbeiter.
Das Unternehmen ist im Prime Standard der Wertpapierbörse in Frankfurt/Main gelistet (WKN 622840) und zudem Mitglied des GEX-German Entrepreneurial Index.
Die Software der IBS AG ist weltweit in über 4.000 Kundeninstallationen im Einsatz. Dazu gehören beispielsweise Unternehmen wie Audi, Beam Global, BMW, BorgWarner, BOSCH, Caterpillar, Daimler, Electronic Networks, FCI Automotive, Goodyear, Kimberly Clark, KEIPER, Liebherr, Magna Automotive, Kautex Textron, Parker Hannifin, Procter & Gamble, Rock Tenn, Porsche, Siemens, SMA Solar Technology, ThyssenKrupp und W.L. Gore.


